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721 Kurven ins Hippie-Dorf Pai

Viele Reiseblogger warnen vor der Busfahrt von meinem ersten Stop Chiang Mai nach Pai, einem Hippie-Dorf in den nördlichsten Bergen von Thailand. Ich kenne meinen Magen und hatte mich deshalb schon in Deutschland gegen diesen Trip entschieden.

Aber wie immer kommt erstens alles anders und zweitens als man denkt!

Ich habe zwei Jungs aus Deutschland kennengelernt und den Besitzer meines Hostels beim Bierchen nachts um 2 Uhr doch noch darum gebeten, mir einen Platz bei ihnen im Bus für den nächsten Morgen zu organisieren.

Pai Fahrt

Kurz das Gepäck aufs Dach geschnürt, die Kotztüten verteilt und schon ging’s los: Drei Stunden, über 700 Kurven, im Kreis die Berge rauf. Und ich kann Entwarnung geben: Mein Magen ist wirklich sehr empfindlich. Die Tüte habe ich trotzdem nicht gebraucht. Ich hab aber auch einen guten Fahrer erwischt – das ist nicht planbar 😉

Pai hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als Hippie-Dorf gemacht. Selbst die Thailänder kommen hierher um sich zu erholen.

Pai1

Das erste was mir beim Aussteigen auffällt ist das Klima: Mit 33,5 Grad und über 90% Luftfeuchtigkeit ist die Luft nochmal deutlich wärmer und drückender als in den tiefer liegenden Gebieten. Spontan eine Busfahrt zu buchen war deutlich einfacher als ein gutes Hostel – deshalb lande ich bei den Rasta-Boys direkt neben der „don’t cry bar“, in der jede Nacht gefeiert wird.img_20160906_171110

Für seine 3€ bietet das Hostel logischerweise keinen Luxus und ich bin mal wieder selbst überrascht, wie viel ich als verwöhnte Deutsche aushalte: Harte Betten, dreckige Decken, kaltes Wasser, kein Klopapier.

But: Don’t cry!

Ich habe das Hostel nach zwei Nächten trotzdem noch mal gewechselt. Empfehlen kann ich dir das „Baa Mai Sak“: super Zimmer, tolle Leute, gemütliche Betten, Waschmaschine, Küche und ein großes Areal zum Entspannen.

hostel pai

Die Stadt Pai ist dagegen traumhasft schön. Ein guter Mix aus Einheimischen und Reisenden, super leckeres Essen, viele Bars und eine tolle Landschaft drum herum. Deshalb habe ich mir für ein paar Euro zusammen mit zwei Jungs aus good old germany Roller geliehen und bin den ganzen Tag durch die Gegend gefahren.

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Für mich war es übrigens der erste Ausflug mit Linksverkehr – daran wird man aber spätestens erinnert, wenn drei Thailänder ohne Helm auf einem gemeinsamen Roller auf dich zugerast kommen.

Die Highlights von meinem Selfie-Marathon in den Bergen und am Wasserfall will ich euch natürlich nicht vorenthalten 😉

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