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Schwarz-Gelbe Überraschung

Das hätte auch schlimmer kommen können, ordentlich weh tat es trotzdem …

Ich habe eine wunderbare (grüne) Reise-Regenjacke, die man klitzeklein zusammenfalten kann. In den letzten Tagen lag sie nur in meinem Rucksack, heute habe ich sie allerdings mal wieder gebraucht: Auf einer windigen Fähre im Norden Neuseelands.

Also habe ich die Jacke aus meinem Rucksack geholt, sie auf meinen Beinen abgelegt und auseinander gefaltet. Dabei spürte ich plötzlich einen schmerzhaften Stich: Eine Biene saß auf meinem linken Oberschenkel. Wäre sie größer hätte man sehen können, dass sie ungefähr genauso erschrocken drein geschaut haben muss wie ich.

Autsch!!!!1!! Das tut ja höllisch weh!

Ich hätte lieber einen essbaren Bienenstich serviert bekommen als diesen hier. Glück hatte ich trotzdem: Denn einen Tag vorher hatte ich die zusammen gefaltete Jacke während einer Busfahrt als Kopfkissen benutzt. Das hätte noch böser enden können …

Körperlich aufs Schlimmste angeschlagen habe ich trotzdem heldenhaft unsere heutige Wanderung überstanden. Es ging acht Kilometer quer über die Insel „Urupukapuka“ – die größte Insel in der wunderschönen „Bay of Islands“.

Wir haben uns den Wanderweg mit unzähligen Schafen geteilt, die weitaus besser darin waren auf den steilen Hügeln zu laufen als wir. 😉

Eine gefühlte Ewigkeit ging es ziemlich steil bergauf, ein Weg, den ich mittlerweile (fast) ohne Nörgeln schaffe. Denn auch ich habe so langsam verstanden: Am Ende wartet immer ein wahnsinniger Ausblick.

Dem Oberschenkel geht es übrigens wieder gut – danke der Nachfrage: Das Corona hat gute, kühlende Arbeit geleistet! 😉

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