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ready for takeoff

137 Tage, 51 Städte, 7 Länder: Heute geht meine Weltreise tatsächlich zu Ende. Unglaublich! Denn ich kann mich noch gut an den Moment vor einigen Monaten erinnern. Als ich im Sommer letzten Jahres die Entscheidung getroffen hatte zu gehen, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen tatsächlich diese große Reise anzutreten. Heute liegt das Abenteuer bereits hinter mir und ich bin auf dem Weg nach Hause …

Doch viel Zeit zum traurig sein hatte ich nicht, ich war nämlich extrem spät dran. Vor meiner Reise habe ich das Leben viel zu Ernst genommen: Heute nehme ich es etwas zu locker! 😉

Mein Flug in Auckland sollte um 14:50 Uhr starten. Da ich bereits online eingecheckt hatte, sollte ich spätestens um 14 Uhr meinen Koffer abgegeben haben. Was denkt sich die Frau von Welt da? Um 13 Uhr los zu fahren reicht doch locker …

Nein, reicht es nicht – wie mein Selbsttest gezeigt hat.

Als ich um 13:20 Uhr endlich im Airport-Shuttle saß sagte der Fahrer nämlich zu mir, er brauche mindestens eine Stunde zum Flughafen. Für eine Strecke von 20 Kilometern möchte ich dabei betonen! Das dauert mir zu lange …

Ich wollte zwar wirklich gern in Neuseeland bleiben – aber einen 800-Dollar Flug verfallen zu lassen, das war es mir dann doch nicht Wert. Also habe ich meine Kreditkarte ein letztes Mal ausgereizt und habe mich für 60 Dollar zum Flughafen fahren lassen. Was lernen wir daraus? Dummheit kostet.

Zwei Minuten bevor der Check-In geschlossen wurde, rannte ich auf den Schalter meiner Airline zu. Die Mitarbeiter schauten mich etwas verwirrt an, nahmen meinen Koffer dann aber netterweise doch noch mit auf. Einen Sprint später war ich an meinem Gate angekommen: Immer noch total pünktlich um 14:15 Uhr. Ich weiß gar nicht warum ich mich so beeilt habe! 😉

Ich weiß jetzt übrigens warum mir alle geraten haben zwischen zwei Langstreckenflügen eine Pause für mehrere Tage an einem schönen Ort einzulegen: Meine Reise dauerte 32 Stunden. 23 Stunden verbrachte ich im Flugzeug, vier Stunden bei meinem Zwischenstopp, drei Stunden in der Bahn und zwei Stunden im Auto. Gott sei Dank wurde ich währenddessen gut unterhalten: Von den neusten Blockbustern, schreienden Kindern und dem wunderbaren Flugzeug-Essen. Mjammi! 😉

Wie ich das vermissen werde! 😉 Während meines kurzen Zwischenstopps in Hongkong hatte ich sogar noch Zeit eine weitere Fremdsprache zu lernen:

Und dann war es tatsächlich soweit: Ankunft im kalten Düsseldorf. Als das Flugzeug landete kullerten mir tatsächlich ein paar Tränen über die Wange. Einerseits weil mir klar wurde, dass ich jetzt wirklich aussteigen muss. Andererseits weil der Pilot sagte, es herrsche draußen eine Temperatur von minus sieben Grad.

In der Ankunftshalle am Flughafen in Düsseldorf wurden es dann noch ein paar Tränen mehr: Denn ich wurde von einem Teil meiner Familie überrascht. Trotz meiner fiesen Ankunftszeit früh am Morgen um 6 Uhr mehr als 300 Kilometer von zu Hause entfernt. Vielen lieben Dank!

Jetzt kann ich mich nicht mehr davor drücken: Der Ernst des Lebens beginnt wieder. Aber bitte erst nachdem ich einen guten Milchkaffee hatte und vernünftig ausgeschlafen bin … 😉

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