Ankunft in Cairns

Australien zu bereisen steht schon seit Jahren auf meiner imaginären „do-before-you-die-Liste“. Genauso wie Neuseeland, Südafrika und New York. Keinen dieser Orte habe ich bisher gesehen, obwohl ich stark auf die dreißig zu gehe! 😉

Zwischen Abi, Studium, Ausbildung und Job habe ich es geschafft, alle Möglichkeiten die Welt zu sehen rechts und links liegen zu lassen.

Und plötzlich stehst du dann doch in einem schwarzen Neoprenanzug mit rosa Flossen in den Flossen in Australien am Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Welt. Auf einmal liegt dieser Ort, den du tausendfach auf Bildern gesehen hast, direkt vor dir.

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Auch wenn die Touristenmassen und der Klimawandel schon deutliche Spuren am Riff hinterlassen haben, hat sich der Trip dorthin gelohnt. Die Farben unter Wasser und die Größe der Korallen und aller Lebewesen, die dir dort begegnen sind einmalig. Auch der Umstand nicht an der Küste zu schnorcheln sondern mitten im Meer ist eine Erfahrung wert: Es ist ziemlich wellig und anstrengend! 😉

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Nach der günstigen Zeit in Asien habe ich in Australien erstmal einige teurere Dinge buchen müssen: Mein Hostel, den Tagestrip zum Great Barrier Reef, das Busticket und zwei weitere Trips, die noch bevor stehen … Und habe so dafür gesorgt, dass meine Kreditkarte vorsichthalber gesperrt wurde. Mit neun Stunden Zeitunterschied ist es auch gar nicht so einfach, diese wieder freizuschalten … Doch der schlaue Traveler reist ja sowieso mit zwei Kreditkarten, somit war auch dieses Problem lösbar (an dieser Stelle ein großes Lob an mich selbst).

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Stop 1 in Australien waren also die Stadt Cairns und das Great Barrier Reef.

Ich fahre die Ostküste von Nord nach Süd ab. Und obwohl auch ein klassischer Roadtrip auf meiner ewigen Wunschliste steht, habe ich mich nach langem Überlegen dagegen entschieden mit höchstwahrscheinlich tollen aber doch völlig fremden Menschen einen Camper zu mieten. Stattdessen habe ich ein Hop On Hop Off Busticket gekauft. Jetzt kann ich selbst entscheiden wann und wohin ich weiterreisen möchte. Der Bus fährt mehrmals täglich, bietet das heiß begehrte free wifi und je nachdem wie der Busfahrer drauf ist gibt’s Sightseeing Infos gratis! 😉 Außerdem sind diese langen Busfahrten super um abzuschalten ohne selbst am Steuer sitzen zu müssen, um Erlebnisse zu verarbeiten, Blog zu schreiben oder auch um Geld zu sparen, denn oft fährt der Bus auch über Nacht.

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Den klassischen Roadtrip mache ich lieber mit meinen besten Freunden, die ich schon lange kenne: USA 2017, stellt euch schon mal darauf ein! 😉

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