Teatime in den Cameron Highlands

Es fühlt sich so an als sei ich wieder zu Hause in cold old Germany: Von 34 Grad in Kuala Lumpur ging es innerhalb weniger Stunden runter auf 19 Grad in den Cameron Highlands. Was für ein Temperatursturz!

Cameron Highlands 1

Nicht gerade förderlich für meine Erkältung, die übrigens Gesellschaft von einer Ohrenentzündung bekommen hat. Aber in dieser Gegend ist man sicherlich nur einmal im Leben, deshalb: Zähne zusammen beißen!

Cameron highlands 2

Die Cameron Highlands vermitteln einem zwei Gefühle. Einerseits kann man sich gar nicht satt sehen an dieser Landschaft: Grün soweit das Auge reicht. Andererseits ist der Tourismus erschreckend: Durch die Berglandschaft zieht sich eine kilometerlange Hauptstraße, überall wird gebaut und es gibt unzählige Hotels und touristische Läden. An den Wochenende kommen genauso viele Einheimische in die Highlands wie ausländische Touristen.

Cameron highlands 4

Man kann Touren buchen oder die Gegend alleine erkunden. Wir haben uns für die zweite Variante mit Rollern entschieden. Die riesigen, grünen Teeplantagen sind der absolute Wahnsinn. Immer wieder mussten wir anhalten und die Aussicht genießen. Natürlich muss der regionale Tee dann auch probiert werden: Ich habe gleich zwei Tassen getrunken. Eine für mich und eine für meine allerliebste Jaana. Damit ist auch diese Aufgabe abgearbeitet: Check!

Cameron highlands 5

Neben den Teeplantagen haben wir auch Stops an mehreren Farmen eingelegt: Mit Lavendel, Schmetterlingen und frischen Erdbeeren, die man selbst pflücken kann. Sehr, sehr lecker!!

Cameron highlands 3

Am höchsten Punkt der Highlands sind wir durch den Mossy Forest gewandert. Er wird auch „Cloud Forest“ oder „Fog Forrest“ genannt. Wie auch immer, er macht jedem Namen alle Ehre: Die Aussicht war … weiß.

Cameron highlands 6

Wir hatten trotzdem extrem Glück mit dem Wetter. Als wir Freitagnachmittag ankamen hat es geregnet, genauso wie bei unserer Abreise Sonntagmorgen. Unser Wandertag am Samstag war dagegen schön sonnig! 😉

Wochenenden in Asien sind überall toll, denn dann gibt es in vielen Orten Nachtmärkte. Auch in den Cameron Highlands. Dort haben wir uns abends noch essen und regionale Früchte gekauft. Seitdem begleitet mich auch ein Erdbeerkissen auf meiner Reise. Denn ich schlafe seit sechs Wochen auf meinem Pullover, das hat jetzt endlich ein Ende. 😉

Cameron highlands nightmarket

Zufällig haben wir festgestellt, dass fast unser komplettes Zimmer im Hostel weiter an die malaysische Küste nach Penang reist. In den kommenden Tagen sind wir also zu siebt unterwegs: Kanadier, Australier, Holländer und Deutsche.

Auf geht’s, zurück in die Wärme und ans Wasser! 😉

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