Fünf Schritte zu Deiner Weltreise

Schritt 1: Die Entscheidung

Das passende Motto steht auf meinem Oberteil: “Make your dream happen”!
Okay, ich geb zu: So ein radikaler Umbruch, wie ich ihn gewählt habe, ist in deinem Fall vielleicht gar nicht nötig. Ich habe zur selben Zeit meinen Job, meine Wohnung, meinen Freundeskreis und mein gewohntes Umfeld aufgegeben. Schon jede einzelne Veränderung erfordert verdammt viel Mut – aber es lohnt sich. Denn: Das Gefühl sein Leben selbst in die Hand zu nehmen ist unbezahlbar. Natürlich muss man dafür ein gewisses Maß an Wahnsinn mitbringen.  Aber du erfährst ein ganz neues Gefühl von Freiheit. Triff deine Entscheidung!

 

Schritt 2: Die Organisation

Das Gefühl nach deiner Entscheidung ist unbeschreiblich – der Papierkram, der darauf folgt, leider auch 😉 Aber keine Sorge: Ich helfe dir dabei!

Mir war klar, dass ich meinen Job komplett aufgebe. Deshalb habe ich zuerst mit meinem Arbeitgeber gesprochen. Bei einer Kündigung führt dich dein nächster Weg zur Arbeitsagentur. Hilfreiche Infos zu deinen Möglichkeiten im Job und zu den Anträgen beim Amt habe ich in diesem Artikel für dich.

Als nächstes solltest du deine Wohnung kündigen oder dich um einen Untermieter kümmern. Letzteres kommt eigentlich nur in Frage, wenn du genau weißt wie lange du weg sein wirst. Ich persönlich finde meine Reisezeit zu kostbar um mich mit der Organisationen rund um meine Wohnung zu beschäftigen. Deshalb habe ich meine Wohnung gekündigt und meine Möbel größtenteils verkauft. Das bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Reisegeld! 😉 Einige wenige Kartons stelle ich bei meiner Familie unter.

 

Schritt 3: Die Reiseplanung

Der nächste Schritt macht richtig Spaß! 😉 Finde heraus, welche Länder du bereisen möchtest. Wenn du einen groben Plan hast lass dich unverbindlich im Reisebüro beraten. Oft haben die Mitarbeiter gute Ideen und Tipps zur optimalen Reiseroute. Min Tipp für die Planung: Weniger ist mehr! Nimm dir nicht zu viel vor, buche nicht jede Übernachtung und jeden Transfer vorab. Ich persönlich hatte bei meiner ersten Weltreise nur den Hinflug und die ersten beiden Übernachtungen gebucht. Das erfordert Mut, du wirst es aber nicht bereuen!

Die günstigsten Flüge zu finden ist übrigens gar nicht so schwer wie man vielleicht denkt.
In diesem Artikel habe ich dir hilfreiche Tipps zusammengefasst.

Neben einigen Flügen solltest du dich frühzeitig erkundigen, ob du für Länder auf deiner Reiseroute Visa oder besondere Schutzimpfungen benötigst. Gute Informationen dazu bekommst du auf der Seite des Auswärtigen Amtes. Dort findest Du auch immer aktuelle Reisewarnungen.

Auch das Thema Geld erfordert evtl. eine Vorbereitung. Erkundige dich am besten bei deiner Bank, welche Kosten bei einem längeren Auslandsaufenthalt auf dich zukommen. Um perfekt abgesichert zu sein, solltest du mit zwei Kreditkarten reisen: Einer Visa- und einer Mastercard. So kommst du immer an Bargeld, auch wenn eine Karte streikt oder verloren geht.

Ohne viel Vorbereitung ist eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Im Internet kannst du die Konditionen der einzelnen Versicherer vergleichen. Auch eine Nachfrage bei deiner deutschen Krankenkasse lohnt sich: Manchmal kooperieren die Versicherungen untereinander und bieten spezielle Tarife an. Aber Vorsicht: Wenn du deinen Job kündigst und während deiner Reise nicht mehr in Deutschland versichert bist, brauchst du einen alternativen Schutz. Die Infos hab ich hier für dich.

 

Schritt 4: Weniger ist mehr!

Das gilt sowohl für dein Gepäck als auch für die Wochen vor deiner Abreise. Wir neigen gerne dazu, uns für jede erdenkliche Situation auszurüsten. Vieles kannst du aber auch im Ausland kaufen. Als kleine Hilfe kannst du dir gerne meine Check- und Packliste ansehen.

Wer nicht so viel mitnimmt, muss auch nicht so viel anschaffen. Das spart Geld, über das du dich während deiner Reise sicher freuen wirst. Eine Übernachtung in Thailand kostet umgerechnet etwa zwischen 3 und 10 Euro. So schnell lässt sich die Reise um einige Nächte verlängern! 😉

 

Schritt 5: Los geht’s!

Mein einziger Tipp bevor Du in den Flieger steigst: Probe-Packen! Ich selbst habe drei Anläufe gebraucht um die Dinge so in meinem Rucksack zu verstauen, dass alles Platz findet und der Rucksack bequem sitzt. Dann kann das Abenteuer los gehen 😉