Eine Reise nach Jerusalem

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Jerusalem ist eine wundervolle, interessante Stadt. Hier treffen drei Weltreligionen aufeinander: Juden, Christen und Muslime. Alle sehen Jerusalem als ihre “Heilige Stadt”. Dieses multikulturelle Zusammenleben spürt ihr in jeder Ecke der Stadt.
SchlauMeyers Reisetipp: Vergesst nicht den Shabbat – vom Sonnenuntergang am Freitagabend bis zum Sonnenuntergang am Samstagabend! Viele nehmen es mit dieser Ruhe sehr Ernst: Busse und Bahnen fahren in diesem Zeitraum nicht (auch nicht zum Flughafen – ihr müsst aufs Taxi umsteigen), viele Restaurants sind geschlossen und an der Klagemauer herrscht Foto-Verbot.


SO KOMMT IHR NACH JERUSALEM

Vom Zentralen Busbahnhof in Tel Aviv fahren öffentliche, grüne Busse überall hin. Um nach Jerusalem zu kommen nehmt ihr den Bus 405 in der 6. Etage. Der Bus braucht etwa eineinhalb Stunden. Das Ticket könnt ihr am Schalter, am Automaten oder ganz einfach spontan beim Busfahrer kaufen, es kostet 16 Scheckel (etwa 4€).

SchlauMeyers Reisetipp: Anders als wir Deutschen haben es die Israelis nicht so mit der Pünktlichkeit. Wundert euch also nicht, wenn die Busfahrer die Abfahrtszeiten auf den Busplänen nicht immer einhalten und seid am besten ein paar Minuten früher an der Platform. In den Bussen ist es übrigens auch immer kalt. Also: Pulli nicht vergessen! 🙂
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DAS SOLLTET IHR IN JERUSALEM AUF KEINEN FALL VERPASSEN:

Die Altstadt “Old City”

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Die Altstadt ist das Herz von Jerusalem.  Hier taucht ihr in vier völlig unterschiedliche Welten ein: Ins Jüdische Viertel von Old City, ins Arabische Viertel, ins Christliche Viertel und ins Armenische Viertel. Lasst euch am besten mit viel Zeit durch die engen Gassen treiben und nehmt am wilden Treiben teil!

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An den Basaren links und rechts von euch findet ihr viele landestypische Mitbringsel für die Lieben daheim. Verhandeln ist erlaubt, die Händler sind aber knallhart. Sie brüllen euch auch mal gern entgegen: “If you want a better price, go to Asia!” 🙂

 

Das Jaffator

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Wer in der Alstadt von Jerusalem unterwegs ist, landet zwangsläufig immer mal wieder am Jaffator. Es ist eines von acht alten Stadttoren in Jerusalem.
SchlauMeyers Reisetipp: Ihr könnt einen Teil eures Spaziergangs durch die Altstadt Jerusalems auf der alten Stadtmauer laufen! Der so genannte “Ramparts Walk” führt zum Beispiel vom Jaffator zum Zionstor (So bis Do von 9-16 Uhr / Fr von 9-14 Uhr).

Der Tempelberg mit dem Felsendom, der Al-Aqsa-Moschee und der Klagemauer

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Auf dem Tempelberg mitten in der Jerusalemer Altstadt befinden sich gleich mehrere wichtige Sehenswürdigkeiten. Zuallererst der Felsendom mit seiner vergoldeten Kuppel – an den ihr als normale Besucher ohne Reisegruppe gar nicht so einfach näher heran kommt.

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Ganz versteckt steht auf dem Hügel noch die Al-Aqsa-Moschee. Sie gilt als drittwichtigste Moschee des Islams – nach der Prophetenmoschee in Medina und natürlich der al-Haram-Moschee in Mekka. Den Tempelberg könnt ihr euch auch toll von weiter weg anschauen, zum Beispiel von einem der Dächer rund um die Klagemauer in der Altstadt.

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Auch die Klagemauer ist ein absolutes Must See in Jerusalem: Um den Platz betreten zu können müsst ihr durch einen kurzen Sicherheitscheck. Dann könnt ihr euch dort frei bewegen. Aber Vorsicht: Die Bereiche vor der Klagemauer sind nach Geschlechtern getrennt. Außerdem sollten wir als Touristen nicht vergessen, dass der Ort für viele Gläubige heilig ist. Sie beten, klagen und weinen an der Mauer und schreiben ihre Wünsche und Gedanken auf Zettel, die sie dann in die Ritzen der Mauer stecken. Der Foto-Tourismus nimmt dort leider langsam Maße an, die ich persönlich nicht mehr vertreten kann.

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SchlauMeyers Reisetipp: Freitagabends nach Sonnenuntergang beginnt vor allem bei den streng orthodoxen Juden überall in Israel der Shabbat. Dann versammeln sich besonders viele Gläubige an der Klagemauer und es herrscht absolutes Foto-Verbot.

 

GRABESKIRCHE

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Ganz versteckt mitten in der Altstadt Jerusalems liegt die Grabeskirche, eines der wichtigsten Heiligtümer der Christen. Die orthodoxen Christen nennen sie auch die “Auferstehungskirche”. Hier soll die Stelle sein, an der Jesu gekreuzigt und zu Grabe getragen wurde. Das Innere der Kirche ist auch für weniger gläubige Besucher ein schönes Erlebnis! Schaut hier unbedingt rein, habt aber Respekt vor den Gläubigen, denen diese Kirche sehr viel bedeutet.

 

Yad Vashem

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Dieser Besuch ist nicht angenehm aber absolut notwendig und empfehlenswert! Yad Vashem ist ein riesiges Museum (20 Hektar Gelände), in dem Israel an die 6 Millionen Juden erinnert, die im Holocaust ermordet wurden. Ich gehe überhaupt nicht gern in Museen aber dieses Gebäude und die gesamte Ausstellung sind beeindruckend gut gemacht. Ich persönlich finde außerdem, dass wir mit verantwortlich dafür sind, dass diese Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten und der Opfer gedacht wird.

Eintritt:
frei / ich empfehle euch aber einen Audioguide (30 Schekel p.P. / ca. 7€)

Dauer:
Nehmt euch mindestens 2 Stunden Zeit und wundert euch nicht, wenn ihr erst nach 4 Stunden das Yad Vashem verlasst. Plant danach etwas schönes ein, zum Beispiel einen Bummel über den Markt, um den Kopf frei zu bekommen und das Gesehene zu verdauen.

Anfahrt:
Am besten kommt ihr mit der Tramlinie 1 zum Yad Vashem. Die Haltestelle heißt “Mount Herzl”. Vom Jaffator fahren auch die Buslinien 9, 17 und 24 zum Yad Vashem (5 NIS).

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Mount Oliv

Jerusalem liegt 800 Meter über Null – von vielen Hügeln aus habt ihr einen tollen Ausblick auf die Stadt. Ich kann euch den Gerald Halpert Lookout empfehlen: Von dort aus könnt ihr wunderschön den Sonnenaufgang über den Wüste beobachten. Vom Mount Oliv aus habt ihr den besseren Blick über die Altstadt.

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Ihr habt noch Fragen zu eurer Reise nach Jerusalem? 🙂

Dann schreibt mir hier einfach gern eine Nachricht oder hinterlasst mir einen Kommentar unter diesem Beitrag. Ich wünsche euch eine tolle, unvergessliche Zeit!

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