Thailands Westküste nach dem Tsunami

Es ist eine menschliche Meisterleistung, dass die Inseln an Thailand Küsten heute wieder so traumhaft schön aussehen. Sicher erinnerst auch du dich an das schwere Seebeben im Dezember 2004 im indischen Ozean und die schlimmen Tsunamis, die es auslöste.

Am härtesten traf es Indonesien aber auch die Südküste Thailands wurde überschwemmt. Vor allem die beliebten Urlaubsorte Khao Lak, Phuket und die Phi Phi Inseln. Um kurz vor acht Uhr am frühen Morgen wurden Bewohner und Touristen von den teils 20 Meter hohen Wellen überrascht.

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Insgesamt starben bei dieser Naturkatastrophe 230.000 Menschen in 14 Ländern. Millionen wurden verletzt oder obdachlos. In Thailand wird die Zahl der Opfer auf etwa 8000 geschätzt, darunter rund ein Drittel Touristen.

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Heute, zwölf Jahre nach der Katastrophe, erinnern nur noch Gedenktafeln und Schilder an die Flut. Die Strände sind wieder paradiesisch schön und auch die Touristen sind zurück gekommen. Über Jahre haben sich die Einheimischen mit einfachsten Mitteln ihre Heimat wieder aufgebaut. Und sie lächeln. Das ist diese typisch positive Einstellung zum Leben, die ich in ganz Thailand erlebe. Davon können wir mürrischen Deutschen uns ein paar Scheiben abschneiden. 😉 Ich werde es definitiv versuchen.

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Der Besuch auf den Phi Phi Inseln war für mich nicht nur aus touristischer Sicht wunderschön, sondern auch aus Sicht einer Journalistin besonders interessant und emotional. Ich wünsche den Einheimischen, dass sie in Zukunft von solchen Naturgewalten verschont bleiben. Aber ich bin mir auch sicher: Egal, was passiert, sie werden ihr Lachen nie verlieren.

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